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Über mich

31 03 | '15

Über mich

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Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Regula Contradiction. Ich bin das, was man bei den Hunderassen als Trottoirmischung bezeichnen würde. 1985 geboren, aufgewachsen als streunendes Dorfkind, habe ich darauf verzichtet, die Laternenpfähle zu markieren. Statt dessen schrieb ich Geschichten, wollte unbedingt ein Schriftstellerhäuschen haben, landete dann via Berufsberater im Publizistikstudium mit Nebenfach Informatik, via letzterem in diversen Webdesignjobs, während ich nebenbei langsam entdeckte, dass Journalismus nicht mein Ding ist, mich in das gestalterische Propädeutikum der ZHdK begab. Nach dem zweiten Anlauf schaffte ich es dann an die Hochschule Luzern, wo ich drei Jahre lang Illustration fiction studierte, während ich immer noch nicht sicher war, wo ich denn hin wolle (Kunst oder "Auftragsdepp", inzwischen mache ich einfach beides), Grenzen zu sprengen versuchte, was zu kleineren und grösseren Explosionen führte und zu einem Film als Abschlussarbeit, nachdem ich mich unsterblich in die Drucktechniken verliebt hatte. Inzwischen mache ich Kunst, um meinen angeborenen Grössenwahn zu pflegen, und habe zwischen sechs und sieben Nebenjobs, um ihn abzudämpfen. Soweit mein Lebenslauf im Schnelldurchlauf.

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Diesen Blog hier betreibe ich, um anderen Mut zu machen. Im Kreativbereich sieht man oftmals die wunderschön polierten Endergebnisse, manchmal noch ein paar ebenfalls aufpolierte Skizzen. Dass dahinter jemand steht, der bei einem Auftrag vor Angst schier in die Hose gemacht hat, zwischendurch alles hinschmeissen wollte, sieht man genauso selten wie den Achselschweiss, der nicht nur emotional, sondern rein durch körperliche Anstrengung erzeugt in dieses Endprodukt hinein geflossen ist. Wobei manche bemängeln, bei mir sähe man ausschliesslich den Achselschweiss, jedoch noch nicht viel vom polierten Endprodukt. Ich arbeite daran. Talent ist ungefähr so beständig wie ein Parfum, das verflüchtigt sich anhand der harten Realität sehr schnell. Gestaltung heisst, einen Sturkopf zu haben und so lange herumzuprobieren, bis es klappt.

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